Wir wollen immer alles und davon viel. Und am Besten noch schnellstmöglich. Wir sagen, dass das der Gesellschaft zuzuschreiben ist. Es ist nun mal so, man sollte schnell fertig studieren, gleich den perfekten Mann finden, immer pünktlich sein, immer wissen, was das Richtige ist. Aber wer ist denn die Gesellschaft? Das sind doch wir, also liegt es ganz allein an uns.
Seid ihr schon mal bewusst einen Umweg gegangen? Nehmt das gerne auch wortwörtlich- ihr wolltet vielleicht irgendwo hin und kanntet den kürzesten Weg, aber habt ihr schon mal bewusst einen längeren Weg genommen? Weil der Kürzeste vielleicht an einer doofen Straße liegt und ungemütlich zum entlanggehen ist oder weil ihr bei dem längeren Weg an einem schönen Haus vorbeikommt, vor dem immer eine Katze entlang spaziert und ihr die schon lange nicht mehr gesehen habt. So ist es doch immer irgendwie, der einfache, kurze Weg macht niemanden zu einer Persönlichkeit.
Wer sich vom Strom mitreißen und treiben lässt, endet irgendwann als glatt gescheuerter Stein im großen, anonymen Meer. Seid spontan und lasst euch von Gelegenheiten mitreißen und denkt dran:
Nichts muss, aber alles kann.
Ihr müsst nicht schnell euer Studium fertig machen, ihr müsst überhaupt nicht studieren. Stellt euch immer die Frage. Will ich das oder wird das von mir erwartet? Schmeckt es mir?
Ihr müsst leben und Träume haben. Obwohl, mir wurde neulich folgendes gesagt: Nur die Feigen nennen es Träume, weil sie ihre Ziele gar nicht anpacken wollen. Also, habt eure Ziele immer im Hinterkopf und macht was draus!
Ihr müsst leben und Träume haben. Obwohl, mir wurde neulich folgendes gesagt: Nur die Feigen nennen es Träume, weil sie ihre Ziele gar nicht anpacken wollen. Also, habt eure Ziele immer im Hinterkopf und macht was draus!
Josephine, auf alle Fälle hast Du recht. Wenn wir die Ansicht indischer Philosophen über das Nein und das Ja beherzigen, ist für uns einfach ein facettenreicheres Leben vorprogrammiert. Für sie existiert das Nein, das kurzzeitige Ja, das spätere Ja und das Ja gegenüber dem in Europa üblichen Nein und Ja. Henry
AntwortenLöschenMit einer Frage zu beginnen, mit der sich verschiedene Wissenschaften seit je her beschäftigen, zeugt, entgegengesetzt dem was viele wohl meinen mögen, nicht von idiotiven Wahnsinn, sondern von Selbstvertrauen!! Was ist die "Gesellschaft"?? So wie ich das sehe, scheinbar eine Art Zusammenschluss aus Gesell und Schaft, wobei sich mir die Frage aufdrängt: Warum heißt es nicht DER Gesellschaft? Oder Gesellenschaft??
AntwortenLöschenSiehe da, ich bin einen gedanklichen Umweg gegangen, allerdings zugegebener Maßen nicht aus den vorgeschlagenen Gründen, sondern aus sündhafter Spottsucht. Doch was soll ich tun? Meine Untugend ist wohl ganz natürlich, denn Ich, der ich als anonymer Tropfen aus dem massiven Gesellenschaft keine Vorstellung von guten Umwegen und deren Bedeutung für die Seele habe, kann nur mit Neid auf solch große denkerische Leistung reagieren.