Dezember 2013
Wahnsinn, der letzte Monatsrückblick des Jahres. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, eine kleine Weihnachtsauszeit zu nehmen, aber irgendwie kann ich nicht anders. Je länger ich nicht arbeite, schreibe oder mit meinem Blog beschäftige, umso kribbeliger werde ich. Selbst München kann mich nicht davon abhalten ;)
Die Top-3-Gefühle
1. Geduld
Ich weiß nicht, woran genau es lag, aber in der letzten Zeit konnte ich mich mit einigen Dingen abfinden. Ich konnte mich damit abfinden, wenig Zeit zu haben und eben nicht drei Dinge gleichzeitig erledigen zu können. Es war okay, lange und oft mit dem Zug zu fahren und einige geplante Veranstaltungen zu ignorieren. Sogar nach 5 Tagen von meiner Mutter wieder wie eine 10-Jährige behandelt zu werden, ist schon in Ordnung. Hey, es ist Weihnachten.
2. Mitgefühl
Wenn es einigen meiner Liebsten nicht so gut geht, wirkt sich das auch sofort auf meine Stimmung aus. Ich bin oft wo anders und viel unterwegs, aber tief in mir drinnen arbeitet es dann und ich denke an all diejenigen, die es gerade nicht so leicht haben. Sei es wegen einer schlimmen Krankheit, wegen eines Verlusts oder wegen einer bevorstehenden, schweren Entscheidung. Gedanklich bin ich bei euch. Immer.
3. Beklemmung Dankbarkeit
Dezember geht mit großen Schritten zu Ende und mit dem Jahreswechsel kommt unweigerlich auch die Prüfungszeit näher. Da ist es irgendwie nicht gerade beruhigend, zu wissen, dass man a) nichts weiß, b) wahnsinnig viel lernen muss, c) dazu noch einen 20 Seiten Essay, eine 20 Seiten Hausarbeit, eine 3-Seiten Hausarbeits-Vorbereitung fertig stellen muss und d) eigentlich auf Punkt b) und c) keine Lust hat und deshalb Punkt a) gekonnt ignoriert.
Diesen Monat...
...Musikalisch entdeckt:
....gar nichts. Mir hat die Zwangsbeschallung von Weihnachtsmärkten, Kaufhäusern und Co mit plärrenden Kinderstimmen und Themen von Schokolade und Trompeten völlig gereicht. ...Gelesen:
"Große Erwartungen" von Charles Dickens. Aber nicht zu Ende, das Buch ist ganz schön dick...
...Geschrieben:
Mehrere Romanseiten und dank des Dichtungsrings auch ganz schön viele Slamtexte.
...Gedacht:
"Weihnachtsstress lenkt irgendwie nicht genug von den bevorstehenden Prüfungen ab."
...Erlebt:
Die letzten 3 Slams für dieses Jahr (Mit einem coolen Sieg); Plätzchenbackstunden; tolle Abende mit Freunden; einige Partys; eine wahnsinnig verrückte KGB Moderation; einen Horrortag, der dann doch irgendwie noch gut wurde; die Namensgebung unseres monatlichen Schreibe-Treffens in "Dichtungsring"; das Phantom der Oper in Hamburg; Weihnachtsshoppingstress; Lübecker/Hamburger/Timmendorfer Weihnachtsmarktgeschlender, München in ganzer Schönheit, Naturmomente und viele sportliche (Box-)Stunden.
...Geschafft:
Meine To-Do-Liste gekonnt zu ignorieren. Ziemlich traurig, aber wahr. Moby Dick wollte ich lesen, aber irgendwie finde ich das Buch nicht mehr.
...Geärgert:
Über meine i-Phone-Sucht. Kaum geht das Handy für 5 Stunden nicht, kriege ich voll die Macke.
...Gefreut:
...Gefreut:
In der Woche in Lübeck die Solidarität meiner Mutter zu genießen (veganes und vegetarisches Kochen, eine kleine mütterliche "Missionierung")
...Gegessen:
Ungelogen ganze 5 Mal auswärts und davon 3 Mal lecker vegan beim Inder =)
...Verliebt:
"Bohème oder Bourgeoise?"
Hi Josephine, es freut mich sehr, dass dich mein Post zum Nachdenken angeregt hat. Selbstverständlich kannst du gern daraus zitieren! Würde mich sehr freuen! Hinterlass mir doch den Link, wenn dein Beitrag online ist. Freue mich, ihn zu lesen!! Liebe Grüße und guten Rutsch!
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