31 Dezember 2013

Jahresrückblick 2013

Muss das wirklich sein? Ich weiß, dass einige diese Rückblicke überhaupt nicht ausstehen können. Nun habe ich bereits am Sonntag meine Vorsätze des letzen Jahres ausgewertet und ein paar Tage früher den letzten Monatsrückblick des Jahres gemacht- ist dann ein Jahresrückblick wirklich nötig?
Vielleicht nicht, aber ich will versuchen, ihn ganz kurz und knapp zu halten.


Meine persönliche Best-Of-Liste des Jahres:

Schönster Moment des Jahres: 
Ich habe lange nachgedacht und musste feststellen, dass es keinen wirklich konkreten Moment gibt. Zwar fallen mir einige Momente ein, die besonders schön waren, meist die Stunden mit Freunden und Menschen, die ich sehr lieb habe, aber ich glaube, es wäre unfair, sich auf einen ganz bestimmten Moment festzulegen.
Musikstück/Interpret, der mein Jahr am besten beschreibt: 
Eindeutig "Welcome home, son" von Radical Face. Nicht umsonst auch mein täglicher Wecker.
Meist zitierter Spruch:
"Wer nicht zuweilen zu viel empfindet, der empfindet immer zu wenig." -Jean Paul.
Bewegenster Mediales Ereignis:
Da ich persönlich wenig auf das Fernsehen gebe, erhasche ich nur über Online-Zeitungen die wichtigsten Neuigkeiten. Live Verfolgt habe ich die Hochrechnung der Bundestagswahl (die für mich als PoWi-Stundent bewegend sein muss), sowie die (U-20-) Nationals im Poetry Slam. Beides auf ganz verschiedene Art und Weise positiv bewegend.
Persönlichkeiten des Jahres:
Wolfgang Herrndorf nahm sich im August diesen Jahres das Leben. Bisher kannte ich nur "Tschick" von ihm, weil das seit einiger Zeit in dem Theater meiner Stadt gespielt wurde. Nach seinem Tod bin ich auf seinen bewegenden Blog "Arbeit und Struktur" gestoßen, auf dem er tagebuchartig über seinen Krankheitsverlauf berichtet. Hat mich persönlich sehr bewegt.
Leckerstes Essen:
Indisch! Zum ersten Mal in meinem Leben in diesem Jahr ausprobiert und sofort in viele Gerichte verliebt, am leckersten ist wohl dieser Kichererbsen-Pamps mit einfachem Brot.
Schönste Reise:
War wohl die kurzweilige, aber abwechslungsreiche Reise nach München im August.

Meine subjektiv empfundenen No-Go's des Jahres:

Schrecklichster Moment des Jahres: Ich kann mich noch genau an diesen einen Tag im Januar erinnern, der deshalb zum schrecklichsten Moment des Jahres wird, weil dort so viele blöde Sachen zusammenkamen. Meine beste Freundin war im Krankenhaus, eine andere Freundin wollte (seit dem Zeitpunkt an) nichts mehr mit mir zu tun haben und auch in der Familie ging es drunter und drüber. Und ich, mitten drin in diesem Beziehungsgewirbel, wusste nicht, welches Problem ich zuerst angreifen soll. 
Ganz subjektiver Musik-Fauxpas: Also an der Stelle muss ich mich über Casper aufregen. Ende des letzten Jahres hab ich das Album "xoxo" rauf und runter gehört- und als dann "Hinterland" rauskam hab ich nicht nur das Cover dämlich gefunden. Seit dem mag ich Casper so gar nicht mehr. 
Fürchterlichste Aussage: "Abhören von Freunden, das ist inakzeptabel, das geht gar nicht."-Angela Merkel zum Abhörskandal. Da hat sich die Frau Kanzlerin selbst übertroffen. Was für eine Tiefgründigkeit. Not.
Negativstes Mediales Ereignis: 



Wir werden von Aussagen, Bildern und Artikeln überschwemmt und liken auf facebook leichtsinnig jeden Mist. Aus gegebenem Anlass greife ich ein Thema von "...and so Annie waits" auf. Ihren Post könnt ihr hier lesen. Ich komme mit ihrer Meinung völlig überein, dass es schon sehr schräg ist, darüber zu diskutieren, wessen Tod wichtiger ist. Das ist nicht nur respektlos, sondern auch sehr oberflächlich. 




Hassperson des Jahres: Hassen ist ein starkes Wort, ich weiß. Leider ist mir keine wirklich andere Bezeichnung eingefallen, für eine Personen, die in mir Unmut auslösen. Abgesehen davon, werde ich mich hüten hier direkte Namen zu nennen. Aber letztendlich sind es doch die Lügner, Unterdrücker, Machtsüchtigen und brutalen Menschen dieser Welt, die hier stehen sollten. 
Widerlichstes Essen: Ein Knoblauchbrot beim Inder, das mehr fettige Knoblauch-Zehe mit Brot, als Brot mit Knoblauch war. Man kann es auch übertreiben. Bäh.
Hässlichste Örtlichkeit: Oh, oh. Wenn ich jetzt Wittenberge (Lutherstadt) sagen würde, wäre das anmaßend, da ich nur am Ende von einer Tour für einen Abend dort war und kaum etwas gesehen habe, außer Fabrikhallen und ein Theater, das eher wie eine Jugendherberge aussah. Deshalb küre ich an dieser Stelle die italienischen Rasthoftoiletten in den Alpen zu den hässlichsten Örtlichkeiten schlechthin. ;)
12 Monate- 12 Looks
Januar: Hobbit-Mantel bei eisiger Kälte
Februar: Chilliger Party-Look mit Tütü
März: Ganz lockerer Stil mit Hund und Zöpfen
April: Trenchcoat und Blumenrock auf Reisen
Mai: Mal ganz seriös und schick als Hochzeitsgast
Juni: Hochwasserpanik-Outfit mit Regenjacke und Flaschenpost
Juli: Sommerlich-verrückt- mit John-Lennon-Brille und Blümchenkleid
August: Luftig lockeres Leo-Kleid bei der entspannt heißen Lesebühne

September: Frühherbstlicher Look mit Röhrenjeans und Chucks,
Comeback der Erdbeermütze
Oktober: Herbstfarben/ Erdbeerpflanzenoutfit

November: GroKo-Look (schwarz-rot)- haha. 
Dezember: Parka und Boots mitten im Meer
(Outfitpost folgt noch)












2 Kommentare:

  1. Schöner Rückblick - auch wenn´s nicht kurz und knapp war:) (Das hab ich übrigens auch versucht und bin ebenso gescheitert...)
    Liebe Grüße
    Christiane

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  2. Interessant! Ebenfalls für Dich die besten Wünsche fürs neue Jahr!

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