27 September 2013

Der kampflustige Kürbis und die köstlich-kreative Kürbissuppe

Ok, der Titel klingt vielleicht etwas verwirrend. Aber ich koche gerne, wenn die Atmosphäre locker und lustig ist. Und dass man bei einer Kürbissuppe lange Zeit aufwenden muss, um einen Kürbis zu schälen, war von Anfang an klar. Aber dass ich noch extra 30 Minuten für einen kleinen Witz einplane, ergab sich halt so. Weil das Bloggerherz eine Idee gewittert hat und gleich schneller geschlagen ist. 
"AUA! Hör auf damit! Das tut weh! Bitte schäle mich nicht!"


Naja, jedenfalls: Die Kürbissuppe ist ja der eigentliche Grund für diesen Post. Da es draußen so richtig herbstlich ist, dachte ich mir, muss es auch drinnen, im Bauch, herbstlich werden. Dass ich es mit einem kämpferischen Kürbis zu tun habe, der keine Lust auf Kürbissuppe hat, viel mir erst beim Schälen auf... 


...Zuerst muss natürlich der arme Butternutkürbis geschält werden. Nach einer 2-Stündigen Diskussion mit ihm, konnten wir uns arrangieren und irgendwann war die harte Schale dann ab und sein mieses Gesicht war verschwunden. Harte Schale, weicher Kern. Das weiche Innere noch schnell aushöhlen, den Kürbis in kleine Würfel schneiden und ihn dann zusammen mit einer geschälten, klein gehackten Zwiebel anbraten... 


...Wenn's anfängt, gut zu riechen, das ganze mit der Brühe und der Kokosmilch aufgießen und köcheln lassen. Anschließend die Mohrrübe, die Kartoffeln und den Knoblauch schälen, in klitzekleine Stücke schneiden und mit in den Topf geben, damit der kämpferische Kürbis besänftigt wird und neue Freunde findet...


...Das ganze kocht jetzt eine ganze Weile, währenddessen immer wieder abschmecken und mit Salbei und Thymian würzen. Mit Salz und Pfeffer könnt ihr ganz großzügig umgehen, weil der Kürbis die Gewürze regelrecht verschluckt -ich glaube, er ist immer noch sauer wegen der Schäl-Aktion-. Viel Pfeffer  und Salbei ist wichtig, weil durch die Kokosmilch sonst die Suppe zu süßlich wird. Nach ca. 40 Minuten sind Kürbis, Mohrrübe und Kartoffeln ganz weich gekocht. Ich habe zwar keinen Pürierstab, aber so ein kleines Stampferdingens, mit dem mir auch immer Kartoffelbrei gelingt. Damit bin ich dann die Suppe durchgegangen und so entstand schlussendlich eine Semi-Pürierte Suppe mit kleinen Stückchen...



...Eigentlich wollte ich ursprünglich noch Ingwer hinzufügen, aber: Hier, in Ostdeutschland, hat sich mein Verkaufsladen des Vertrauens mal gedacht, keinen Ingwer anzubieten. ;) Dennoch erwartete mich dann eine wirklich köstliche und außergewöhnliche Kürbissuppe. Und ich glaube, dass auch der kampflustige Kürbis ganz am Ende zufrieden war, weil er neue Freunde gefunden hatte und ganz toll serviert wurde...

Weil ihr es geschafft habt, bis hier unten mitzulesen, verrate ich euch, was euch am Sonntag erwartet.
Auf Blueten Staub gibt es Sonntag den ersten Gastpost! Ich bin übers Wochenende nämlich in Magdeburg. Morgen Abend ist das lang ersehnte Finale der Landesmeisterschaften im Poetry Slam und da mein Stresspegel, bedingt durch hinzukommende die Nervosität, in den letzten Tagen exponentiell nach oben schoss, habe ich einen Hilferuf an meine Bloggerfreundin Julia von Schlüsselblume gesandt. Und weil Julia lieb ist, hat sie mir auch gleich zugesagt und ihre ganz persönliche Sonntagskolumne für Blueten Staub zusammengetippt :)
Also seid gespannt!

4 Kommentare:

  1. Dein Kürbisgesicht ist sooo cool geworden :'D Ich drück dir ganz fest die Daumen für den Poetry Slam!! ♥

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    1. Danke <3 Das kann ich auch gebrauchen, die Konkurrenz ist hart ;)

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  2. Ahh, ich wollte grad auch anfangen, ne Kürbissuppe zu kochen. Hoffentlich wird´s nicht so ein kampf wie bei dir...
    Für das Finale drücke ich dir ganz feste die Daumen!
    LG

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  3. ich würd auch gern mal einen anderen Kürbis verarbeitetn.... hab aber bisher immer nur die hokkaidokürbisse gefunden bei uns :D

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