16 Dezember 2012

Sonntagskolumne No. 21: Ist es wirklich...

...die unerträgliche Leichtigkeit des Seins?
Wer dieses Buch jemals gelesen hat, wird vielleicht einiges in meinen folgenden Gedanken ganz anders lesen, dieses großartige Buch hat mir zumindest auf einige Dinge im Leben eine ganz neue Perspektive gegeben.

Was aber kann das Leben wert sein, wenn die erste Probe für das Leben schon das Leben selber ist?

Dieser Satz mag auf den ersten Blick genauso depressiv klingen, wie die Weltanschauung des Buddhismus, aber eigentlich steckt dahinter so viel mehr. Meine Seelenverwandte meinte einmal zu mir: 
Wenn ein Mensch stirbt, stirbt mit ihm eine Welt.

Und auch sie hat so Recht damit. Dieser Gedanke des Einmaligen, des Unumgänglichen ist so wunderschön. Nie kann man wissen, was richtig ist, man kennt zwar die Erfahrungen von anderen und weiß vielleicht sowas wie: "Wenn ich wenig schlafe, bin ich am nächsten Tag müde." aber die weitreichenden Konsequenzen, die dadurch entstehen und ins Rollen gebracht werden, diese aber-Millionen Zufälle sind nicht einmal ansatzweise festzuhalten. 
Was das jetzt sagen soll? 
Wie können wir daraus etwas Gutes und Schönes ziehen? 
Seit wann ist das Absolute so faszinierend geworden?

Ich glaube ab dem Moment, ab dem man sich selbst, die Menschen und das Leben an sich lieben lernt, kann man sich auf alles einstellen und alles fallen lassen, nichts bereuen und nur noch wachsen. Aus dieser Vielschichtigkeit, die jeder in sich birgt, wird nichts langweilig, es gibt immer etwas Neues zu erleben. 
Viele Dinge, die uns wichtig erscheinen, beispielsweise persönliches Hab und Gut, können uns so einengen und so beschränkt denken lassen, einfach nur, weil Prioritäten falsch gesetzt werden. Offenheit kann einem so viel mehr bringen, als beispielsweise Recht-haben und an-alte-Erfahrungen-festhalten müssen.

Meistens zeigt sich einem die Schönheit erst, wenn man sie gar nicht erwartet, aber seine Augen nicht vor dem Fremden verschließt. 

Dummes Gebrabbel an einem Sonntagnachmittag, denkt ihr? Ja, vielleicht hat mich ein Gespenst angepupst und ich bin im Nebel verschwunden, oder ich wollte einfach mal euch zum Nachdenken anregen (oder habe mir nach geistiger Umnachtung überlegt, euch ein bisschen zu verwirren)
Abfotografiertes Polaroid vom Wochenendabend
  

1 Kommentar:

  1. Oh, ich mag deinen Header total ((:

    Vielleicht hast du ja Lust auch mal bei mir vorbei zu schauen: http://puderzuckertoast.blogspot.de/ ♥

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