Etwas knapp vor dem Ende des heutigen Sonntags habe ich es mal wieder an einen geborgten PC geschafft.
Tja, wie ist das so mit dem Schlaf? Warum wird er als so
wichtig angesehen, wenn es doch heißt, dass die Lebenserwartung sinkt, wenn man
dauerhaft überdurchschnittlich viel schläft?
Es ist ein halber Mythos, dass
Napoleon dauerhaft immer nur vier Stunden geschlafen hat und dabei war er ein großer
kleiner Kriegsführer. Lag es an der Körpergröße oder am Schlaf, dass man ihm
nachsagte, größenwahnsinnig geworden zu sein? Über Tote soll man bekanntermaßen
nichts Schlechtes sagen, deshalb will ich die ganze Sache auch nicht weiter
vertiefen, sondern lieber euch ein bisschen etwas über meine Situation dazu
erzählen.
Ich bin ein Vielschläfer. Unter 8 Stunden ging irgendwie nie etwas
und wenn ich diese für mich angenehme Zeit nicht erreichte, wandelte ich
schlaftrunken durch den Tag und sehnte mich nach einem Nickerchen.
Aber wie
soll man diese Leidenschaft mich all den Verpflichtungen und anderen
Leidenschaften unter einen Hut bringen? Aus rein wirtschaftlicher (und
utilitaristischer –Glücksmaximierung)
Sicht ist die einzige sinnvolle Lösung ist, eine Leidenschaft zurückzustellen,
um die anderen zu maximieren. Weniger Schlaf- mehr Freunde treffen/ kreatives
Ausleben/ Arbeiten/ Uni/ ect… So lange diese Zurückstellung sich nicht negativ
auf die anderen auswirkt. Also musste ich einfach meine Schlafgewohnheiten
ändern und Napoleons Erbe antreten.
Also springe ich von einem Strommast zum
nächsten, um wie ein Irrer so viel wie möglich vom Leben mitzunehmen. Dass ich
einmal, auf einem Sessel sitzend, nachts um 4, einen Moment des Schlafes der
Schwäche hatte, ignorieren wir mal gepflegt. Aber um euch zu beweisen, dass ich
damit nicht allein bin, stelle ich euch heute eine Gleichgesinnte vor. Zwar
mixt sie in ihr Leben eine kleine Prise mehr Schlaf, aber diesen hält sie zu der
langweiligsten Tageszeit hab (von 8 Uhr bis 11 Uhr). Da ich heute mal etwas
größenwahnsinnig bin, stelle ich euch ihren Namen (von der Redaktion geändert)
vor: Nennen wir sie mal Mikki. Besagte Person hat heute mir zum Nicht-Schlafen
Gesellschaft geleistet, doch irgendwie konnten wir unseren Plan der
Weltherrschaftsübernahme nicht so ganz umsetzen, weil… wir eingeschlafen sind.
(Sogar im Bett!) Um euch jetzt den komplexeren mathematischen
Ausnahmehintergrund einer Theorie zu erläutern, muss ich diesen ganzen Prozess
natürlich kürzen und vereinfachen, aber wenn ihr das dann versteht, werdet ihr
da Gefühl haben, ein kleines Wunder erlebt zu haben. Wenn ein Mensch
durchschnittlich pro Nacht nur so zwei Stunden schläft und ein zweiter Mensch
durchschnittlich pro Nacht in etwa drei Stunden schläft, und diese beiden
zusammen schlafen (nicht miteinander! (oder vielleicht doch? ;D Nicht?- die
Theorie ist noch nicht komplett ausgereift)) und dabei beide sechs Stunden
schlafen, ergibt das dann wiederum zwölf Stunden Schlaf. Daraus folgt, zwei
plus drei ist eben hin und wieder doch zwölf. Das ist die berühmte Deggersche
Theorie, die eure Kinder später einmal in der Schule lernen müssen! ;)
Ich bin ja der felsenfesten Überzeugung, dass diese "Mikki" sich vor lauter Glückseligkeit gar nicht mehr mit solch rudimentären Gedanken auseinandersetzen wollte.
AntwortenLöschenIch bin der Meinung "Glühwürmchen und Maus" sollten gezielt und teenieorientiert-organisiert mit Hilfe der Bravo die Weltherrschaft ergreifen und Napoleon mal zeigen, wie der Hammer richtig hängt.
So, oder so ähnlich ;)