Heute werde ich mal ein bisschen über Buddhismus reden. Wer es von euch schon auf einigen Outfit-Posts bemerkt hatte, trage ich da Om-Zeichen auf den Knöchel tattoowiert mit mir herum. Damals war meine Mum... sagen wir mal weniger erfreut, aber bis heute bereue ich es nicht.
Wofür steht das "Om"?
Zuerst mal sagt man, dass dieses Symbol Schutz und Frieden anzieht. Die Silbe ist kein magisches Wort, sondern wird als Manifestation der spirituellen Kraft betrachtet. Das Symbol des Om deutet auf die drei Bewusstseinszustände Wachen, Träumen und Tiefschlaf sowie auf das höchste Bewusstsein oder Selbst, das ihnen zuschaut und sie durchdringt.
Warum habe ich gerade das mir stechen lassen?
Für mich ist es wichtig, dass die tattoowierte Person mit dem Tattoo etwas ganz eigenes damit verbindet. Bei mir ist im Leben schon viel Schlechtes passiert, dass ich mich manchmal gefragt hatte, ob das überhaupt noch die Realität ist. Außerdem habe ich manchmal ganz schreckliche Träume, von denen ich mich mittlerweile selbst wegbringen kann, wenn ich im Traum auf meinen Knöchel sehe (im Traum bin ich irgendwie nicht tattoowiert, scheinbar hinkt mein Unterbewusstsein hinterher). Wegen dem beschwerlichen Weg, der manchmal mein Leben ist, sehne ich mich einfach nach Schutz und Frieden, denn schließlich will ich nur das, was sich jeder wünscht: Dauerhaft glücklich zu sein, aus Fehlern lernen und die Realität akzeptieren. Ich versuche meine Kraft aus diesem Symbol zu schöpfen und es gibt mir Hoffnung, andere tragen ihren Glücksbringer am Schlüsselbund, ich trage meinen an mir selbst :)
(Mums Frage:) Und wenn du irgendwann alt bist und es nicht mehr so siehst?
Gutes Argument. Aber ich denke, wenn man sich etwas tattoowieren lassen hat, dass einen Sinn hatte und man damit viel verbunden hat, ist es doch eher tröstlich, wenn man alt und runzelig ist, sich an diese Situation zurückzuerinnern. Wie man sich damals gefühlt hat, wie man gedacht hat. Wenn es damals für einen als richtig erschien, darf man es einfach nicht bereuen.
Wie ich zum Buddhismus gekommen bin
Lisa Simpson!!! Nein Scherz. In der 10. Klasse hatten wir, bei einem grandiosen Ethiklehrer nochmal den Buddhimus und ich war über die ganze Theorie begeistert. Und vor allem, wie richtige Buddhisten leben, wie sie das Leben ertragen, geduldig sind und warmherzig, großzügig, bescheiden und friedliebend. Zeitweise beschäftige ich mich mehr mit den Lehren, zeitweise weniger. Das kommt immer auf meine Zeit und auf meine Muse (wenn ich grade kreativ inspiriert bin, kann ich das manchmal gut gebrauchen und umgekehrt eigentlich auch) an. Als richtigen Buddhisten will ich mich aber noch nicht bezeichnen, weil ich der Ansicht bin, dass Menschen, die nicht in eine Religion geboren werden, erst mal so ziemlich alles wissen sollten (expertenmäßig).
Vorurteile?
Viele sagen, dass Buddhismus eine radikal pessimistische Religion ist. Ich würde mich auch nicht (mehr) zu den Optimisten zählen. Ich bin eher Realist, haha. Klar, es heißt, dass Leben leiden ist und die größte Erfüllung ist, nicht mehr wiedergeboren zu werden, nie wieder zu existieren, sondern im Nirwana aufzugehen. (Das heißt übrigens nicht das Nichts sondern wird eher als Auslöschung des Leidens gesehen.) Und das ist nur möglich, wenn man den Achtfachen Pfad beschreitet (nach den 4 edlen Wahrheiten)- also kurz gesagt, gut und ehrlich und richtig lebt. Aber die Ethik sagt auch, dass eine heitere, friedliche und gelassene Grundstimmung wie eine stetige Hilfsbereitschaft gegenüber jeder Kreatur ganz wichtig ist.
Ich finde es immer sehr schade, dass Buddhismus mit irgendwelchen spirituellen Wahrsagern,Geistersehern, Kartenlegern und Freaks, die an Ufos glauben und total alternativ sind, in Verbindung gebracht wird. Klar, für viele ist Religion ätzend. Aber hey, Buddhismus kennt keinen Gott ;)
Der Buddha sagte: «Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich "Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?"» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»
Wie ich zum Buddhismus gekommen bin
Lisa Simpson!!! Nein Scherz. In der 10. Klasse hatten wir, bei einem grandiosen Ethiklehrer nochmal den Buddhimus und ich war über die ganze Theorie begeistert. Und vor allem, wie richtige Buddhisten leben, wie sie das Leben ertragen, geduldig sind und warmherzig, großzügig, bescheiden und friedliebend. Zeitweise beschäftige ich mich mehr mit den Lehren, zeitweise weniger. Das kommt immer auf meine Zeit und auf meine Muse (wenn ich grade kreativ inspiriert bin, kann ich das manchmal gut gebrauchen und umgekehrt eigentlich auch) an. Als richtigen Buddhisten will ich mich aber noch nicht bezeichnen, weil ich der Ansicht bin, dass Menschen, die nicht in eine Religion geboren werden, erst mal so ziemlich alles wissen sollten (expertenmäßig).
Vorurteile?
Viele sagen, dass Buddhismus eine radikal pessimistische Religion ist. Ich würde mich auch nicht (mehr) zu den Optimisten zählen. Ich bin eher Realist, haha. Klar, es heißt, dass Leben leiden ist und die größte Erfüllung ist, nicht mehr wiedergeboren zu werden, nie wieder zu existieren, sondern im Nirwana aufzugehen. (Das heißt übrigens nicht das Nichts sondern wird eher als Auslöschung des Leidens gesehen.) Und das ist nur möglich, wenn man den Achtfachen Pfad beschreitet (nach den 4 edlen Wahrheiten)- also kurz gesagt, gut und ehrlich und richtig lebt. Aber die Ethik sagt auch, dass eine heitere, friedliche und gelassene Grundstimmung wie eine stetige Hilfsbereitschaft gegenüber jeder Kreatur ganz wichtig ist.
Ich finde es immer sehr schade, dass Buddhismus mit irgendwelchen spirituellen Wahrsagern,Geistersehern, Kartenlegern und Freaks, die an Ufos glauben und total alternativ sind, in Verbindung gebracht wird. Klar, für viele ist Religion ätzend. Aber hey, Buddhismus kennt keinen Gott ;)
Der Buddha sagte: «Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich "Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?"» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?»
Hat euch das interessiert?
Wollt ihr mal mehr hören?
Oder ist das für euch nur pseudo meditativer Scheiß? ;)
Einen schönen Sonntag noch.
Der Buddhismus, ein sehr interessantes Thema!
AntwortenLöschenNeben Daoismus und Konfuzianismus wirklich inspirierende Weltanschauungen/Religionen.
Schreib doch das nächste Mal mehr über den Buddhismus ansich :)